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Bosch Connected Industry
Bosch Industry Consulting

Einführung von Nexeed Transport Management

Einbindung der Mitarbeiter*innen beim Digitalisierungsprozess im Bosch-Werk in Bühl

“Never change a running system” – oder vielleicht doch?

Wie der Fall des Bosch-Werks in Bühl zeigt, macht es durchaus Sinn, etablierte Prozesse grundlegend zu verändern – sofern man die richtige Unterstützung bekommt. Um das benötigte Material schneller an die Linie zu bringen und die Zahl der intralogistischen Leerfahrten zu reduzieren, musste in Bühl eine deutlich flexiblere Lösung her. Die passende Technik war mit Nexeed Transport Management schnell gefunden. Nun galt es, die Mitarbeiter*innen auf die digitale Reise mitzunehmen. Das Team von Bosch Connected Industry entwarf eine Strategie, um alle Stakeholder, unabhängig von ihrem technischen Vorwissen, von Beginn an mit ins Boot zu holen.

Die Erfolge auf einen Blick

Umfassende Change-Strategie

Unterstützung durch Experten während des gesamten Prozesses.

Motivation und Akzeptanz

Erfolgreiche Einführung der neuen Arbeitsweise unabhängig von technischem Vorwissen.

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Maßgeschneiderte Schulungen

Schnelle Sicherheit im Umgang mit neuem System.

Ausgangslage

Im Werk in Bühl lief in der internen Logistik alles entsprechend fester Strukturen ab: Vergleichbar mit einem Linienbus fuhren Milkrun-Züge mehrmals täglich eine fixe Strecke mit definierten Haltepunkten ab und brachten benötigtes Material an die Produktionslinie. Doch um die anstehenden Produktionssteigerungen zu bewältigen, fehlte die benötigte Flexibilität. Bosch Connected Industry bietet mit Nexeed Transport Management eine intelligente und flexible Lösung, die sich am Bedarf der Produktion und nicht an festen Fahrplänen orientiert. Die Software sammelt alle Daten zu anstehenden Fahrten und gibt diese per App an die Fahrer weiter. Flexible Stopps und zukünftig auch variable Abfahrzeiten machen den Bus so zum praktischen Taxi.

Für die etwa fünfzig Mitarbeiter*innen bedeutet das System jedoch eine enorme Umstellung in der täglichen Arbeitsweise. Die Vorkenntnisse im Team, das in drei Schichten mit der Software arbeiten sollte, hätten nicht unterschiedlicher sein können: von sehr technikaffinen Menschen bis hin zum Mitarbeiter, der sich bisher noch gar nicht mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt hatte und nun zum ersten Mal ein Tablet in der Hand halten sollte. Neben vielen kleinen Veränderungen im Arbeitsablauf bestand eine große Hürde in der Akzeptanz der App. Denn fortan sollte diese bestimmen, wann und wie ein Transportjob zu erledigen ist. Den Projektleitern war klar: Mit der Akzeptanz aller insgesamt rund 50 Anwender*innen steht und fällt der Erfolg des neuen Systems.

Umsetzung

Die oberste Priorität lautete: Die Kolleg*innen schulen und ihnen die Vorteile von Software, App und Tablet-Nutzung näher bringen. Doch damit ist es nicht getan. Nur mit professioneller Change-Begleitung, unmittelbarer Einbindung der Betroffenen und offener Kommunikation kann eine solche Veränderung schnell zu positiven Ergebnissen führen.

Ein Scoping-Workshop mit Stakeholder-Analyse gab Aufschluss darüber, welches Ausmaß an Veränderungen für jeden einzelnen anstehen. Das Change-Team von Bosch Connected Industry und das Projektteam aus Bühl erstellten im Folge-Workshop einen Zeitplan und überlegten sich geeignete Kommunikationsmaßnahmen. Den Planern war es wichtig, die Mitarbeiter nicht mit zu vielen Informationen zu überfordern. Entsprechend wurden die Inhalte auf mehrere Schulungstermine mit je 15-20 Teilnehmer*innen aufgeteilt. Zunächst galt es, die Digitalisierung anhand von einfachen Alltagsbeispielen greifbarer zu machen. So wurde schnell klar: Digitalisierung erleichtert das Leben in vielen Bereichen – warum also nicht auch am Arbeitsplatz auf intelligente Technik vertrauen?

Im zweiten Schulungstermin standen die konkreten Sorgen der Betroffenen im Vordergrund. So ließen sich viele Ängste und Vorurteile gegenüber dem neuen System gleich aus dem Weg räumen. Wer schon mal eine IT-Schulung mitgemacht hat, weiß: Die meisten Fragen kommen erst auf, wenn man selbst wirklich mit der Software arbeitet. Deshalb hatte das Change-Team eine Anleitung mit Screenshots für die Mitarbeiter*innen vorbereitet. In den ersten zwei Wochen nach Systemstart begleiteten vier Materialflussplaner die Mitarbeiter*innen im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr und standen in den darauffolgenden Wochen für Rückfragen zur Verfügung. So fühlten sich alle Beteiligten schnell sicher im Umgang mit den Neuerungen in Technik und Abläufen.

Ausblick

Vier Wochen nachdem das System live ging, konnte das Change-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden: Dank des strukturierten Vorgehens und der Unterstützung der Experten fühlten sich die Mitarbeiter*innen gut informiert und vor allem ernst genommen. Besonders die mehrstufige Schulungsstruktur kam bei den Kolleg*innen gut an. Trotz unterschiedlicher Vorkenntnisse sind alle Beteiligten nun sicher im Umgang mit der neuen Technik. Nach diesem positiven Fazit sollen weitere Produktionshallen mit Nexeed Transport Management ausgestattet werden. Dabei sind die Erfahrungen aus diesem ersten Change-Projekt sehr hilfreich.