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Nexeed Automation bei Bosch in Ansbach

Mit Integrated Robotics sprechen Roboter und Maschinensteuerung dieselbe Sprache

Kundenreferenz Eberhard AG

Zusammenfassung

In den komplexen Fertigungslinien des Bosch Werks in Ansbach sorgen Roboter für Qualität und Wirtschaftlichkeit. Alles andere als effizient hingegen war die Programmierung der Roboter für neue Linien: Die verschiedenen Programmiersprachen der Roboter und ihre Einbindung in die Maschinensteuerung brachten enorme Aufwände mit sich. Abhilfe schuf Nexeed Automation: Das Integrated Robotics-Modul vereinfacht die Integration der Roboter deutlich. Zudem ist der Nutzungsgrad der Maschine überdurchschnittlich hoch – bei gleichzeitig weniger Ausschuss.

Erfolge von Nexeed Automation auf einen Blick

Reduzierte Programmieraufwände

Roboter unterschiedlicher Hersteller in einem Bedienpanel steuern – dank Integrated Robotics

Hohe Bedienfreundlichkeit

Maschinenbediener vor Ort können Fehler selbst finden

Überdurchschnittlich hoher Nutzungsgrad

Nutzungsgrad der Anlage nach acht Wochen bei 81 Prozent

Ausgangslage

Ausgangslage

Im Automotive-Electronics-Werk von Bosch in Ansbach arbeiten häufig Roboter verschiedener Hersteller innerhalb einer Fertigungslinie zusammen, um komplexe Bauteile herzustellen. Die dadurch gewonnene Effizienz ist jedoch ein hart erarbeitetes Gut, denn der Programmieraufwand ist enorm. Jeder Roboterhersteller verwendet eine eigene Software mit eigener Programmiersprache, in der die Programmiererinnen und Programmierer geschult werden müssen. Und mit der Programmierung der Roboter ist die Arbeit noch nicht getan: Danach gilt es für jeden einzelnen von ihnen, eine Schnittstelle zur Maschinensteuerung der Anlage zu entwickeln.

Für eine neue Linie zur Fertigung von Gehäusen für das Boost Recuperation Module – einem Fahrzeugteil für Energierückgewinnung – sollten gleich zehn Roboter von zwei Herstellern zum Einsatz kommen. Das Gehäuse ist komplex und besteht aus bis zu 14 Einlegteilen, die in bestimmter Position in eine Spritzform gebracht werden müssen. Gleich drei Produktvarianten sollten die Roboter fertigen können. Der Programmieraufwand nach dem bisherigen Vorgehen: gewaltig.

Lösung

Ansbach wandte sich an Bosch Connected Industry, um die Sprachenvielfalt beherrschbar zu machen. „Mit Nexeed Automation können wir die harte Grenze zwischen Robotern und Steuerungstechnik in Ansbach überwinden“, erklärt unser Produktmanager Benedikt Geissler. Teil von Nexeed Automation ist auch das Modul „Integrated Robotics“. Damit lassen sich Roboter unterschiedlicher Hersteller über das zentrale Bedienpanel der Anlage steuern. Dass Experten die Roboter in jeweils eigenen Sprache programmieren, ist nicht mehr nötig. Auch mit Kameras und Sensoren lassen sich die Roboter so viel leichter verknüpfen. „Das System bietet viele Freiheiten“, so Benedikt Geissler. „Gerade die Umstellung auf neue Produktvarianten oder der Zugriff auf Daten ist spürbar einfacher. Und durch die universelle Schnittstelle zu allen Robotern können die Programmiererinnen und Programmierer alles direkt von der Maschinensteuerung aus einrichten.“

Zudem bringt Nexeed Automation bereits Vorlagen für Standardabläufe wie ‚Pick and Place‘ mit, was die Programmierung deutlich beschleunigt. Insbesondere bei der Inbetriebnahme einer neuen Anlage, wo Zeitdruck und Anspannung am größten sind, ist dies ein willkommener Vorteil.

Ergebnis

Die Zahlen zeigen: Der Hochlauf der neuen Linie lief reibungsloser als sonst. Nur acht Wochen nach Serienstart im August hatte die Linie einen Nutzungsgrad von 82 Prozent – überdurchschnittlich hoch. Der Ausschuss lag bei nur rund 0,1 Prozent. Gleichzeitig müssen sich die Experten heute weniger um die Linie kümmern. Fehlermeldungen erscheinen jetzt direkt in der Maschinensteuerung und nicht in einem separaten Panel. Damit können die Bediener vor Ort besser umgehen und Fehler selbst eingrenzen. Auch der Technische Werkleiter zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen: „Das Projekt demonstriert eindrucksvoll unsere Innovationskraft für Lösungen in der Fertigungstechnik. Damit sichern wir langfristig Wettbewerbsvorteile in der Herstellung unserer Erzeugnisse – sowohl in Ansbach als auch in unserem weltweiten Fertigungsverbund.“

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